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News / Berichte

17.05.2017 - Feuerwehrabteilung Nendingen probt erfolgreich den Ernstfall

In einem alten Haus werden eine Atemschutz- und eine Gefahrgutübung abgehalten

Gleich zwei Übungen hat die Feuerwehrabteilung Nendingen in den zurückliegenden beiden Wochen absolviert. Dies war zum einen eine langfristig geplante Atemschutzübung und zum anderen eine Gefahrgutübung. Beide Übungen fanden in einem abbruchreifen Wohnhaus in der Mühlheimer Straße statt.
Bei der Atemschutzübung, die vom stellvertretenden Abteilungskommandant und Atemschutzgerätewart Dominik Reichle ausgearbeitet wurde, wurde ein Gebäudebrand mit vermissten Personen simuliert. Durch eingesetzten Disconebel konnte der Trupp bei äußerst realistischen Bedingungen mit schwerem Atemschutz nach den angeblich vermissten Personen suchen. Parallel dazu führten die Einsatzkräfte eine Brandbekämpfung durch. Ein besonderer Schwerpunkt lag zusätzlich in der Selbstrettung. Hierbei mussten sich die Atemschutzgeräteträger mit Hilfe einer Leine selbst aus dem Gefahrenbereich befreien. Die besondere Schwere darin lag im Übersteigen und Abseilen aus einem Fenster im 1. Obergeschoss.
Bei der Gefahrgutübung mit Personensuche und Brandbekämpfung lag der Schwerpunkt zusätzlich im Erkennen der Gefahr beziehungsweise des Gefahrstoffes sowie der Einsatz des Ölsanimates, den die Abteilung als zusätzliches Fachgebiet der Gesamtstadt im vergangenen Jahr in Nendingen übernehmen konnte. Der Gefahrstoff wurde abgepumpt und vom Wasser getrennt. Das verrauchte Gebäude wurde unter Atemschutz abgesucht und die Brandbekämpfung umgehend eingeleitet.
Trotz zweier erfolgreicher Übungen bittet die Feuerwehr die Bürger, die Rettungswege freizuhalten und so zu parken, dass die Einsatzkräfte möglichst schnell zum Einsatzort kommen. Dabei sollten auch die Hydranten freigehalten werden. Es sei schon öfters aufgefallen, dass unvorteilhaft geparkt werde, so Reichle, der sich auch bei der Ortsverwaltung für die Bereitstellung des Hauses für die Übung bedankte. Es sei wichtig, in alten Häusern und unter realistischen Situationen üben zu können. Nur so könne man auch im Einsatz schnell und situativ handeln.